...ist nicht wirklich empfehlenswert.

Er ist recht günstig und zugegeben, seine Effizienz ist beeindruckend. Der Hornhauthobel. Ein Werkzeug, das unserer Ansicht nach besser in der Küche oder im Werkzeugkasten aufgehoben ist, als im Komsetikschrank.

Für Diabeteker ist er ein absolutes Nogo. Und das aus gutem Grund. Eigentlich – und das ist die Auffassung von uns bei Mr. Fuss – ist der Hornhauthobel ein Utensil, mit dem niemand sich „behandeln“ sollte.

Hohe Verletzungsgefahr!

Die Gefahr, sich zu verletzten, ist einfach immens. Der Hobel hat, seinem Namen alle Ehre erweisend, eine Klinge die sich ohne Mühe mit einer Rasierklinge messen kann. Mit solch einem Gerät soll man nun auf die Distanz zum Fuß hin an sich selber herumschnipseln und als Ergebnis z.B. eine von Hornhaut befreite Ferse vorfinden. Und das Ganze dann tatsächlich ohne sich verletzt zu haben?

Das ist kaum zu glauben. Die Wahrheit ist, dass viele Menschen sich mit einem Hornhauthobel bereits verletzt haben. Das ist auch der Grund, warum etwa Diabetikern von der Verwendung solcher Geräte abgeraten wird, denn sie haben in Verbindung mit einer Verletzung gewisse Nachteile.

Aber ohne weiter vom Thema abzuschweifen, selbst wenn man die offensichtliche Verletzungsgefahr, die eine Klinge, wie man sie in einem Hornhauthobel vorfindet, eben einmal von Natur aus mitbringt, außer Acht lässt, so ist dieses Instrument an sich schon denkbar ungeeignet, um als Resultat einer Hornhautentfernung eine schöne, runde und vor allem glatte Ferse vorzufinden.

Abtragung nur mit Schnittkante

Denn bei jeder (gelungenen) Abtragung, entfernt man einen Streifen Hornhaut, etwa in der Breite der Klingenführung. Links und rechts dieses Abschnittes verbleibt (typisch für einen Hobel) eben ein Rand. Beim nächsten Abtrage-Vorgang wiederholt man dieses Spiel und nach und nach verbleibt die Ferse in einer hübschen Form, die sich problemlos mit dem Facettenschliff eines wertvollen Diamanten messen könnte. ;)

Mit anderen Worten, und in die Hand versprochen: Entfernst man Hornhaut mit einem Hornhauthobel, dann wird man niemals glatte Haut und hübsche Rundungen zum Ergebnis haben. Aber man kann nach dem Einsatz eines solchen Instrumentes froh sein, wenn du ohne Verletzung davon gekommen bist.

Bei Mr. Fuss wundern wir uns schon lange, warum diese Produkte ungehindert „zur Körperpflege“ in Verkehr gebracht werden dürfen.

Hornhauthobel?! – Echt gefährlich. Finger weg!

Übrigens, wer jetzt noch an ein Skalpell denkt, dem erübrigt sich doch sicher zu erklären, dass dieses technisch betrachtet das Gleiche ist. Somit sind die Probleme, die durch die Verwendung geschaffen werden, ebenfalls vergleichbar und damit auch die Resultate. Es sei aber eingeräumt, dass ein professionell geführtes Skalpell in den Händen einer Fachkraft und in Härtefällen, zum Beispiel bei der Entfernung von einem tief liegenden Hühnerauge, seine Berechtigung haben kann.

DESWEGEN: Sei klug! Verzichte auf Klingen. Hornhautentfernung kann so einfach sein.

In dem folgenden Video kann man sehen, wie einfach Hornhautentfernung sein kann, wenn diese zuvor erweicht wurde. Keine Verletzungsgefahr, effiziente Entfernung in nur 10 Minuten:

Mr. Fuss und das Anti-Hornhaut, Anti-Zuwachs System stehen seit vielen Jahren für eine sanfte, aber extrem effiziente Methode zur Hornhautentfernung. Wer heute einsteigt, kann schon morgen den Teufelskreis mit rauen oder scharfen Werkzeugen beenden. Für den Einstieg empfehlen wir: